Vor der stationären Aufnahme
Vielen Dank für Ihr Vertrauen in das Rhein-Neckar-Wirbelsäulenzentrum. Um Ihnen einen reibungslosen und angenehmen Aufenthalt in unserem Krankenhaus zu gewährleisten, bitten wir Sie, die folgenden Informationen vor Antritt Ihres Klinikaufenthaltes aufmerksam durchzulesen und die notwendigen Maßnahmen rechtzeitig zu treffen.
Unterlagen die Sie zum Aufenthalt mitbringen:
Vor jedem operativen Eingriff ist die Feststellung der Narkosefähigkeit notwendig. Um uns ein genaues Bild machen zu können, ist es notwendig folgende Dokumente zur Akutsprechstunde mitzubringen:
- Einweisungsschein von Ihrem Arzt
- Liste aller Medikamente die sie regelmäßig einnehmen
- Den ausgefüllten Bogen zur Narkose
- Die unterschriebene Einverständniserklärung zur OP
- Alle aktuellen Röntgenbilder, CT‘s, MRT (falls vorhanden)
- Allergiepass
- Patientenverfügung (falls vorhanden)
- aktuelle Befunde eines Internisten/Kardiologen oder anderen Facharztes sowie gegebenenfalls alte Arztbriefe
- Befreiungskärtchen Ihrer Krankenkasse, falls sie als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse vom gesetzlichen Eigenanteil befreit sind. Sie sollten sich darüber informieren, welche Positionen unter diese Befreiung fallen (z. B. Medikamente, Verbandsmittel, usw.)
- Ihre EC-Karte, da alle anfallenden gesetzlichen Eigenanteile sowie Nebenkosten während Ihres Klinikaufenthaltes (z.B. Telefon, Fernsehgebühr) mit Ihrer EC-Karte abgerechnet werden.
Persönliche Dinge die Sie zum Aufenthalt mitbringen:
- Alle Medikamente, die Sie vier Wochen vor dem stationären Aufenthalt eingenommen haben
- Hygieneartikel
- bequemes festes Schuhwerk (ggf. mit Klettverschlüssen/Turnschuhe)
- Wecker
- Jogginganzug
- Bademantel und eventuell ein kleines Kopfkissen
- Bereits vorhandene Hilfsmittel (Unterarmgehstützen)
- Brille
- Hörgerät
Dinge, die Sie besser zu Hause lassen:
Wir haften nicht für den Verlust oder Diebstahl von Wertgegenständen. Dementsprechend lassen Sie bitte Uhren, Schmuck und Kreditkarten zu Hause. Des Weiteren möchten wir Sie bitten die Nägel kurz zu tragen und auf Make-up und Nagellack zu verzichten.
Medikation im Vorfeld der OP
Bitte bringen Sie Ihren Medikamentenplan zum Aufnahmetag unbedingt mit. Diesen erhalten Sie von Ihrem Hausarzt. Wenn Sie eines der unten genannten Medikamente einnehmen, so ist Vorsicht geboten, da diese zu Blutungen und Wundheilungsstörungen führen können. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, ob die Pausierung des Medikamentes in Ihrem Fall vertretbar/ersetzbar ist. Bitte handeln Sie nicht eigenständig.
Blutverdünner:
Marcumar: 10 Tage vor OP absetzen. Ersatz durch ein niedermolekulares Heparin.
Plavix, Clopidogrel, Tiklyd (Ticlopidin): 10 Tage vor OP absetzen. Ersatz durch ein niedermolekulares Heparin.
ASS, Godamed, Aspirin, Asspro, Thomapyrin: 7 Tage vor OP absetzen
Eliquis (Apixaban): 7 Tage vor OP absetzen
Xarelto (Rivaroxaban): 2 Tage vor OP absetzen
Pradaxa (Dabigatran): 3 Tage vor OP absetzen, bei Niereninsuffizienz 4 Tage
Lixiana (Edoxaban): 2 Tage vor OP absetzen
Otamixaban: 2 Tage vor OP absetzen
Stoffwechsel/Diabetes:
Diabetase, Glucophage, Siofor, Mediabet, Biocos, Mescorit: 2 Tage vor OP absetzen
Antirheumatika/Immunabwehr
MTX (Metotrexat): Mindestens 9 Tage vor der OP absetzen
Leflunomid: Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt. Dieses Medikament muss mit Aktivkohle (4x50g/Tag) oder Cholestyramin (3x8g/Tag) für die Dauer von mind. 5 Tagen aus dem Blut entfernt werden.
Psychopharmaka
Aurorix, Jatrosom, Parnate (MAO-Hemmer): 14 Tage vor OP absetzen
Quilonum, Hyonorex, Leukominerase (Li): 24 Stunden vor OP absetzen
Folgende Medikamente brauchen nicht pausiert zu werden:
Schmerzmittel, Schilddrüsenpräparate, Herz-Kreislauf-Medikamente, Insulinpräparate
Rufen Sie uns bitte rechtzeitig an, falls Sie noch Fragen haben oder wenn die OP aufgrund einer plötzlichen Erkrankung verschoben werden muss.
T 06221 526-590
Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und einen angenehmen Aufenthalt in unserer Klinik.

